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Wir ueber uns > Unser Weg zum Dalmi

Wie wir zum Dalmatiner gekommen sind?

Berry vom Goldborn mit 14 WochenEs begann damit, das unser Sohn sich einen Hund wünschte. Am Anfang war es wichtig, zu überlegen, welcher Hund zu uns passt. Wir wollten einen Hund, der sich gut in die Familie integriert, kinderlieb und pflegeleicht ist. Wichtig war auch, dass er wenig bellt, da er hauptsächlich in der Wohnung gehalten werden sollte. Zum damaligen Zeitpunkt ( 1979 ) wohnten wir in einem Mehrfamilienhaus. Nun begannen wir Unmengen an Hundebüchern zu wälzen, um eine Rasse zu finden, die zu uns passt. Dann entdeckten wir den Dalmatiner, welcher uns sehr gut gefiel und die beschriebenen Charaktereigenschaften kamen unseren Vorstellungen am nächsten. Jetzt wollten wir uns weiter über diese Rasse informieren und uns auch gern einen Dalmatiner anschauen.

Durch Zufall erfuhr ich von einer Dalmatinerhündin, die in einem Nachbarort gehalten wurde. Wir waren von der Rasse sehr begeistert als wir die Hündin zum ersten Mal sahen. Der Halter teilte uns die Adresse des Züchters mit, welchen wir dann auch gleich anriefen. Da er zur Zeit keine Welpen hatte, teilte er uns weitere Züchteradressen mit und verwies uns auch auf die Zeitschrift " Der Hund " . Von ihm erfuhren wir auch den Termin und den Ort der nächsten Dalmatinerausstellung. Natürlich besuchten wir die Ausstellung und hatten dort die Möglichkeit, uns viele Dalmatiner anzusehen. Nachdem wir mit vielen Züchtern und Haltern gesprochen hatten, stand es für uns fest, wir wollen einen Dalmatiner. Wir mussten uns nur noch entscheiden, ob es ein Rüde oder eine Hündin sein sollte und ob der Dalmatiner schwarze oder braune Tupfen haben sollte.

Anhand der Züchteranzeigen, die in der Zeitschrift " Der Hund " veröffentlicht waren, telefonierten wir mit vielen Züchtern, um uns über den Welpenkauf zu informieren. Nach vielen Telefonaten waren es die Besitzer der Zuchtstätte "vom Goldborn" , die uns sehr gut berieten und die bereitwillig auf unsere Fragen immer freundlich und höflich antworteten. Die Züchter hatten auch zu dem von uns gewünschten Zeitpunkt Welpen. Wir hatten uns inzwischen entschieden, das wir einen schwarz getupften Rüden wollten. Als die Welpen 4 Wochen alt waren, konnten wir sie uns zum ersten Mal ansehen. Leider fiel es uns sehr schwer, einen von den 4 Rüden auszusuchen, da sie für uns damals alle gleich aussahen. Bis zum nächsten Besuch, bei dem wir uns entscheiden mussten, hatten wir noch etwas Zeit und wir erkundigten uns bei einem erfahrenen Hundezüchter, nach welchen Kriterien man einen Welpen aussucht. Er gab uns den Rat, es dem Welpen selbst zu überlassen. In der 6. Lebenswoche fand der 2. Besuch statt und es erstaunte uns sehr, wie die Welpen gewachsen waren. Die Entscheidung, welchen Hund wir nehmen, fiel schon als wir den Hausflur betraten. Denn dort kam ein kleiner frecher Rüde auf meinen Sohn zu und hängte sich gleich an seine Schnürsenkel. Er verfolgte sein Ziel, die Schnürsenkel zu bekommen, mit großer Ausdauer. Der Welpe hatte sich entschieden. Er wollte zu uns. Nachdem wir in der 9. Woche die Welpen nochmals besuchten, konnten wir Ihn 3 Wochen später abholen. Im Mai 1979 zog " Berry vom Goldborn " in sein neues zu Hause ein.